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Letzte Veranstaltung

Vortag am 17.05.2017


Zur Einführung informiert Prof. Dr. Entzian über die Ziele der Deutsch- Syrischen Gesellschaft, die Pflege der Völkerverständigung auf kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet zwischen Deutschen und Syrern und der Einsatz gegen Rassismus, Intoleranz und Ausländerfeindlichkeit. Sie hat keine politischen oder wirtschaftlichen Ziele und ist von politischen Kräften unabhängig.

 

Thema: Friedensbemühungen in Syrien – Eine Analyse

 

Vortragender: Dr.- Ing. Heinz- Anton Stelling

 

 

Mit langjährigen internationalen Erfahrungen in Wirtschaft und Entwicklungshilfe, vertraut mit den wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Verhältnissen vor Ort auch in Syrien, analysierte Dr.- Ing. Heinz- Anton Stelling die Situation im Lande,  die Friedensbemühungen der Vereinten Nationen im Syrien- Krieg und die Lage der Flüchtlinge.

 

Im Mittelpunkt des Vortrages standen drei zentrale Fragen:

 

Gibt es eine Hoffnung auf Frieden?

 

Was können wir für die leidende Bevölkerung tun?

 

Was sollte für den Wiederaufbau des Landes getan werden?

 

Die Situation in Syrien ist gekennzeichnet durch eine komplexe Gemengelage, geprägt durch die Vielzahl lokaler Akteure, durch externe Unterstützer mit unterschiedlichsten Interessen. Das Leiden der Bevölkerung  steht offenbar nicht im Mittelpunkt. Im Gegenteil. Es wird von vielen Akteuren instrumentalisiert, um eigene Ziele durchzusetzen, gestützt durch eine sich an Einzelereignissen orientierende  Berichterstattung.

Im ersten Teil des Vortrages erfolgt ein Rückblick auf entscheidende Ereignisse in der Syrienkrise. Kritisch hinterfragt wird, wie und mit welcher Zielrichtung diese Ereignisse von Politik und Medien interpretiert werden.

Im zweiten Teil werden Methodik, Fortschritt und wesentliche Hemmnisse der aktuellen Friedensbemühungen analysiert. Am Ende bleiben viele Fragezeichen.

Der dritte Teil befasste sich mit einem zukünftigen Wiederaufbau des Landes. U.a. wird ein Ausbildungsprojekt für rückkehrwillige Flüchtlinge vorgestellt.

Im Anschluss folgte eine rege Diskussionsrunde. Wir danken Herrn Dr. Stelling für seinen profunden Einsatz.