Presseerklärungen

Presseerklärung und offener Brief an der Bundeskanzlerin

Foto, Sana

31.05.2010

 

Wegen der verabscheute Israelischen Militäreinsatz und Gewalt gegen Schiffe mit Hilfslieferungen für Gaza

Die israelische Regierung überschlug wieder alle Grenzen der Menschenrechte, gefreit und Töten Zivilisen und Hilfsorganisation. Mit diesem überzogenen und völkerrechtswidrigen Militäreinsatz läuft Israel erneut Gefahr sich seine Feinde selbst zu züchten. Die Israelische Politik der brutalen militärischen Abschreckung kann nicht gegenüber einer hundertfach größeren arabischen Bevölkerungsmehrheit funktionieren.

 

Die Deutsch-Syrische Gesellschaft verfolgt mit Sorge diese Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. Zugleich forderte sie die sofortige Freigabe der von Israel aufgebrachten Schiffe und die Freilassung festgenommener Zivilpersonen.

 

Die Deutsch-Syrische Gesellschaft fordert die sofortige, glaubwürdige, transparente Internationale Untersuchung des Zwischenfalls und den Stopp jeglicher Waffenlieferung an der Israelischen Regierung.


Wir erwarten von der Bundesregierung eine diplomatische Initiative im Uno-Sicherheitsrat um die Blockade des Autonomiegebiets zu beenden, und den Unmenschlichen Akt der Israelischen Regierung schärfst zu beurteilen.


Es kann nur eine Sprache für alle verständlich sein und das ist die Sprache des Dialogs. Zu diesem Prinzip sollten alle zurückkehren.

 

Helmut Schäfer          Dr. Salem El-Hamid         Maher Ahmad

(Staatsminister a.D)

Vorsitzender                 Generalsekretär                 Öffentliche/Presse Arbeit

بيان إستنكار ورسالة مفتوحة الى المستشارة الألمانية حول الاعتداء الاسرائيلي السافر والوحشي على قافلة المساعدات الانسانية المتوجه بحراً الى غزة

 

أقامت الحكومة الاسرائيلية بجيشها الجائر مجزرة جديدة على حملة الحرية الدولية لرفع الحصار عن غزة وأضافت بذلك جريمة وحشية جديدة ضد الإنسانية تضاف إلى سجل هذا الكيان العنصري المتعالي عن كل الأعراف الدولية الذي هدم مجدداً بذلك كل المساعي باتجاه السلام في الشرق الأوسط.

ولكن وبسياستها العدوانية هذه وارهابها العسكري لاتستطيع أن تحقق أي نتيجة في وجه الأمة العربية التي تفوقها بالحجم والقوة مئات المرات.

إن جمعية الصداقة الألمانية السورية تستنكر هذا العدوان وتجرمه بشدة وتطالب بالافراج الفوري عن كافة المعتقلين والاعادة الفورية لسفن المساعدات وإيصالها الى غزة. إضافة إلى فتح تحقيق فوري حيادي دولي حول هذا الاعتداء الوحشي والإيقاف الكامل لكافة المساعدات الدولية والعسكرية إلى إسرائيل.

أننا ننتظر من الحكومة الألمانية تفعيل دورها الدبلوماسي في مجلس الأمن والعمل على رفع الحصار عن الشعب الفلسطيني في غزة ونطالبها بالمشاركة بالضغط الدولي ومقاطعة إسرائيل.

 

جمعية الصداقة الألمانية السورية

Brief an Frau Merkel: "Nicht mit zweierlei Maß messen" - 31.03.2008

FAZ, den 31.03.2008, Dr. Salem Elhamid

PRESSEERKLÄRUNG:

Wegen die Eskalation der Gewald im Nahen Osten - 22.06.2006

Die Deutsch-Syrische Gesellschaft verfolgt mit Sorge die Eskalationen der Gewalt im Nahen Osten. Die Region steht am Rande eines Flächenbrandes. Die Ereignisse entwickeln sich schnell und unkontrollierbar. Opfer sind zu verzeichnen, vor allem in der Zivilbevölkerung, Kinder, Frauen, und ältere Menschen, die ihre Wohnungen oder Dörfer nicht verlassen können oder wollen.

Die israelische Regierung betrachtet die Entführung von drei israelischen Soldaten sowie Raketenangriffe der Hisbollah auf Israel als Auslöser der Militärinvasion. Tatsache ist, dass Israel fast jede Woche Palästinenser entführt oder liquidiert. Darüber hinaus werden tausende von Palästinenser inhaftiert, einige von Ihnen sitzen seit viele Jahren in Haft.

Mit diesem überzogenen und völkerrechtswidrigen Militäreinsatz läuft Israel erneut Gefahr sich seine Feinde selbst zu züchten. Die Israelische Politik der brutalen militärischen Abschreckung kann nicht gegenüber einer hundertfach größeren arabischen Bevölkerungsmehrheit funktionieren.

Es kann nur eine Sprache für alle verständlich sein und das ist die Sprache des Dialogs. Zu diesem Prinzip sollten alle zurückkehren.

Wir erwarten von der Bundesregierung eine diplomatische Initiative, die nicht nur das Existenzrecht Israels sondern auch die legitimen Rechte der Palästinenser und Libanesen berücksichtigt.

 

Dr. Olaf Feldmann                                                   Dr. Salem El-Hamid

Vorsitzender                                                           Generalsekretär