Einladung zum Kongress: BRANDHERD SYRIEN

Die Deutsch-Syrische Gesellschaft e. V. freut sich, Ihnen die geplante Syrien-Konferenz von der Gesellschaft für Internationale Friedenspolitik e. V. für den 22.-23. Oktober 2016 ankün­di­gen zu kön­nen!

 

Der Generalsekretär der Deutsch-Syrischen Gesellschaft, Herrn Dr. Salem El-Hamid wirf sich am Kongress mit einen Vortrag zum Thema: Die syrische Tragödie aus der Sicht eines "deutsch" Syrers beteiligen.

 

wir freuen und über Ihre Anmeldung.

 

Anmeldung und weitere Informationen

 

مبادئ توجيهية للسوريين والسوريات الذين قدموا إلى ألمانيا هجرةً أو طلباً للجوء

Handreichung für Syrer und Syrerinnen, die als

 

Zuflucht Suchende/Flüchtlinge Deutschland betreten

 

Willkommen!

 

Die Deutsch-Syrische Gesellschaft e. V.* möchte Sie willkommen  heißen, nachdem Sie einen höchst risikoreichen und schwierigen Weg bis hierher gegangen sind. Alle Menschen in Deutschland und in Europa wissen oder erahnen die Umstände, die Nöte und Gefahren, unter denen Sie schließlich den Entschluss fassten, Ihre Heimat  Syrien zu verlassen.

Sie fragen jetzt: In was für ein Land sind Sie gekommen? Was ist an Sitten, Gebräuchen und Gesetzeslage anders? Was muss man tun, um sich in diesem zunächst fremden Land einzugliedern, was muss ich vermeiden?

  1. Das deutsche „Grundgesetz“, die Gesetzgebung und das „politische Asyl“.

     

    Zunächst ist wichtig zu wissen, dass die „Bundesrepublik Deutschland“ 19949 gegründet wurde, also recht jung ist. Sie gab sich eine freiheitlich-demokratische Staatsverfassung, die das „Grundgesetz“ genannt wird. Nur auf dem Boden dieser Verfassung konnte Deutschland als freiheitliche Demokratie den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach den schlimmsten Zerstörungen in allen deutschen Großstädten im zweiten Weltkrieg und vor allem den politischen Neubeginn nach den desolaten, verheerenden Auswirkungen der vorangegangenen NS-Herrschaft beginnen. Nur mit dieser freiheitlichen, demokratischen Verfassung konnte Deutschland zu einem bis jetzt wirtschaftlich und politisch stabilen Staat in Europa wachsen.

    Das Grundgesetz beginnt deswegen im Artikel 1 mit dem übergreifenden Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“** Konsequenterweise heißt es später auch in Artikel 3 GG*** „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt . . .“ * Auf dieser Grundlage sagt das deutsche Grundgesetz dann auch: „Politische Verfolgte genießen Asylrecht“.Artikel 16 a****, Deswegen also durften Sie die deutsche Grenze ohne Visum überschreiten.

     

    Alle Gesetze (Öffentliches Recht, bürgerliches Recht) haben das „Grundgesetz“ als Rahmen. Änderungen bestehender Gesetze oder neue Gesetze können zwar vom Parlament erlassen werden, müssen aber im Einklang mit den 146 Artikeln des „Grundgesetzes“ stehen.

     

    Eine historische Erläuterung: Im Europa des frühen und späten Mittelalters wurde häufig Recht gesprochen mit Begründungen aus der christlichen Lehre. Das war möglich, weil es keine Gesetzesbücher im  heutigen Sinn gab und weil Päpste und Bischöfe auch viel weltliche Macht hatten.

     

    Es ist eine Errungenschaft von höchstem Wert für die gesellschaftliche Ordnung in Europa, dass in der Neuzeit die  Gesetzgebung ausschließlich in die Hände der demokratisch frei gewählten Parlamente überging. Die Parlamente als Gesetzgeber (Legislative), die Recht sprechenden Gerichte(Judikative)und die ausführende Polizei ( Exekutive) stellen die drei staatstragenden Institutionen dar. Sie sind unabhängig, was nicht in allen Ländern der Fall ist. Das Gewaltmonopol (im Inneren) liegt ausschließlich bei Gerichten und Polizei.

    Ein weiterer fester und entscheidender Bestandteil einer freiheitlich demokratischen Grundordnung, insbesondere der deutschen Verfassung, ist, dass jede gesellschaftlich Gruppierung wie z. B. Religionsgemeinschaften, Bürgerinitiativen, Wirtschaftsverbände, Berufsgruppen, aber auch Einzelpersonen – unter dem Schutz der freien Meinungsäußerung  -  jederzeit die Möglichkeit und das Recht haben, ein Anliegen (z. B. Gesetzesvorschlag) in den öffentlichen Medien oder über die im Parlament vertretenen politischen Parteien bzw. Parlamentsabgeordneten vorzutragen und zur Abstimmung (Gesetzgebung) zu bringen. Viele Gruppierungen werden vom Parlament schon wegen ihres Sachverstandes regelmäßig zur Beratung herangezogen.

     

  2. Was ist anders? Welche praktischen Konsequenzen ergeben sich im Alltag?

     

    Im Vergleich mit Deutschland und den europäischen Ländern hat Syrien  völlig andere Voraussetzungen für seine politische Geschichte und Kulturgeschichte. Syriens technische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Entwicklung war von ganz anderen, sehr unterschiedlichen Einflüssen bestimmt. Sie haben andere Musik, andere kulturelle und gesellschaftliche Traditionen, andere Essgewohnheiten. Sie sind mit klimatischen Verhältnissen aufgewachsen, die den gesellschaftlichen Alltag und den Arbeitsrhythmus anders lenken, als das in nördlicheren Ländern der Fall ist. Und schließlich ist für die meisten von Ihnen von besonderer, vielleicht sogar stärkster Bedeutung, dass Sie mit einer anderen Religion kommen, mit dem Islam.

     

    Es muss allen klar sein, dass Sie aus dem arabischen Kulturkreis kommen und nun. im europäischen, speziell im deutschen Kulturkreis Zuflucht suchen. Sie suchen trotz vieler Unterschiede hier Sicherheit, Eingliederung in die deutsche Gesellschaft und in einen Beruf, Sie suchen hier Existenzsicherung.

     

    Das ist ein anspruchsvolles Ziel.

     

    Dieses Ziel haben in den vergangenen Jahrzehnten viele Syrer erreicht. Es gibt leichte und hohe Hürden. Hierzu die wichtigsten Stichworte:

     

    Sprache?                            Mit dem Erlernen der deutschen Sprache muss sofort begonnen werden! Rasches Lernen wird besonders anerkannt. Lernunlust weckt nur Verwunderung. Lernen Sie ggf. mit Kindern zusammen. Kinder lernen eine Sprache sehr schnell, sie sollten von den Eltern konsequent und mit Engagement und Überzeugung(!) dabei unterstützt werden. Sonst bleiben Kinder mitsamt den Eltern fremd in der Gesellschaft, bleiben Außenseiter.

     

    Frauen als Vorgesetzte?        Frauen und Männer sind gleichberechtigt nach der deutschen Verfassung und gleichrespektiert in Familie, am Arbeitsplatz, bei Behörden und im Alltag. Also werden ihre Weisungen akzeptiert, wenn sie in entsprechender Position sind. Im Übrigen: Es entspricht (nicht nur in Deutschland) den üblichen Umgangsformen, einer Dame, vor allem einer älteren Dame, mit etwas deutlicher Zuvorkommenheit zu begegnen.

     

    Religion, Ethnien?             Wie bislang in Syrien wird jede Religion respektiert. Religions- oder ethnisch-bedingte Zwistigkeiten sind Privatsache, berühren, bedrängen oder belästigen nicht die Öffentlichkeit.

     

    Gesetzestreue?                Es gilt Gesetzestreue gegenüber Grundgesetz und den durch das Parlament erlassenen Gesetzen -  im Bereich des öffentlichen Rechts (z. B. Strafgesetzbuch) und des zivilen Rechts (Bürgerliches Gesetzbuch, Familienrecht usw.). Religionsgemeinschaften oder andere soziale Kollektive, wie z. B. traditionsintensive Ethnien haben keine gesetzgebende Kompetenz oder Recht ausübende Gewalt. Das sogenannte Gewaltmonopol liegt ausschließlich beim Staat (Gerichte, Polizei). Die Konsequenz ist, dass jeder Muslim, der glaubensbedingt oder traditionell an die Beachtung und Befolgung der Scharia und ihren Auslegungen gewöhnt ist,  hier in Europa, in Deutschland von jedem Bezug zu dieser Rechtsprechung des arabisch-muslimischen Kulturkreises Abstand nehmen muss.

     

  3.  Individuelle Freiräume: a) vom Staat geschützt,

                                                           b) vom Einzelnen verantwortet.

     

    Zum deutschen, zum europäischen, zum „westlichen“ Kulturkreis gehört die Pflege der „offenen“ Gesellschaft.  Mit diesem Begriff ist der vom freiheitlich-demokratischen Staat aufgezeigte und geschützte Freiraum des einzelnen Bürgers gemeint. Es handelt sich um eine lange Reihe von ideellen und praktischen Werten, nämlich zum Beispiel:

     

    Meinungsfreiheit,

         Gleichstellung aller vor dem Gesetz,

               freie und gleiche, geheime Wahl,

                       freie Glaubensausrichtung,

                        Schutz von Ehe und Familie,

                            freie Wahl der politischen Ausrichtung,                                                                      Freizügigkeit,

                                               informationelle Selbstbestimmung,

                                                       freie Berufswahl,

                                                        Schulbildung,

                                                                   Recht auf Eigentum,

                                                                        individuelle Lebensform.

    Die wichtigsten Grundrechte eines jeden Bürgers sind in den Artikeln 1 bis 20 des deutschen Grundgesetzes im Detail  beschrieben und festgelegt.

     

    Für viele Menschen auf der Welt ist solch eine Staatsverfassung ein Traum.

     

    Indem der Staat dem Einzelnen die Wahrnehmung, d. h. die Nutzung der oben aufgereihten Vorteile der „westlichen“ bzw. „offenen“ Gesellschaft anbietet, gelangt der einzelne Bürger seinerseits nun in die Verantwortung, diesen Freiraum mit eigener Anstrengung zur eigenen persönlichen Entfaltung auszufüllen: Hierzu gehört, dass er sich in die Gesellschaft, deren Mitglied er geworden ist oder werden will, einbringt, also sie auch durch eigene berufliche Leistung zu stärken bereit ist. Auch aufmerksame, kritische Beobachtung gehört zur Teilnahme. Sodann wäre die Bereitschaft, für diese Gemeinschaft ein Zugehörigkeitsgefühl zu  entwickeln, zumindest ein Einverständnis mit den dargestellten und hier gelebten Werten, gehört hierher.

     

    Weiterhin gehört in die Verantwortung des Einzelnen, dass er sich seinerseits gesellschaftlich „offen“ verhält, also keine abgeschotteten ethnisch oder religiös dominierten Parallelgesellschaften bildet. So sinnvoll es sein mag, heimatlich Vertrautes in gewissem Umfang um sich herum zu erhalten, so würde ein übermäßiger Rückzug auf  syrisch-arabische Lebensweise ein erhebliches Hindernis für eine Eingliederung sein. Kulturelle und soziale Isolierung könnte die Akzeptanz in der deutschen Gesellschaft gefährden und wäre eine falsche, ja kontraproduktive Auslegung dessen, was „Asyl“ und der Grundwert der „individuellen Freiheit“ im deutschen Grundgesetz bedeutet.

     

                        ____________________________

     

    Wer den mutigen Entschluss gefasst hat, auf den schwierigen, kritischen Weg nach Europa, nach Deutschland zu gehen, der besitzt, so wird man sehen können, auch genügend Aufgeschlossenheit, Kraft und Ausdauer, um die Eingliederung in die andere Gesellschaft glücklich zu erreichen.

     

    Wir sind überzeugt, dass Ihnen die Umstellungen gut gelingen werden und wünschen Ihnen, dass Sie Ihre Ziele rasch erreichen werden.

     

    Es grüßen Sie

     

    Vorstand und Mitgliedschaft der Deutsch-Syrischen Gesellschaft e. V.

    Website: www.deutschsyrischegesellschaft.de

    Präsident: Prof. Dr. ing. habil. Armin Rieser

     

     

    Korrespondenzadresse:

                    Dr. Salem El Hamid

                    Geschäftsführer der DSG

                    Tel.        +49-2261-171566                                                                                                                              e-mail: elhamid@deutschsyrischegesellschaft.de

     

     

    **     Artikel 1.1 Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar, sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

    ***  Artikel 3  1,3GG: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt  .   ..  . Niemand darf  wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Herkunft,  seines Glaubens und seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden.

    ****Artikel 16 a GG: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.“ 

     

                    *             Die Deutsch-Syrische Gesellschaft e. V. wurde 1994 gegründet mit den Zielen                   

                                    -  die Völkerverständigung zwischen Syrern         und Deutschen zu  pflegen                                                          -  die Bürger beider Länder objektiv und fundiert über beiderseits interessierende                                                  Sachverhalte zu informieren,                                                                                                     

                                    -  die kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu fördern                            und zu  intensivieren und                                                                                                                                             -  sich für ein gleichberechtigtes und humanes  Zusammenleben aller Bewohner dieser Länder                                 und gegen jede Form von Rassismus, Intoleranz und  Ausländerfeindlichkeit einzusetzen.

     

 

Vortrag: Syrien Krieg fördert Terrorismuss fördert Krieg ..... Einen Vortrag von Herrn Andreas Zumach 22.11.2015

Dr. Salem El-Hamid im Interview über Die Lage in Syrien und der Flüchtlingswelle mit dem Deutschlandfunk: 21.09.2015

 

Der Generalsekretär der Deutsch-Syrischen Gesellschaft, Salem El-Hamid:
In den Flüchtlingslagern in den syrischen Nachbarländern könnten die Kinder nicht zur Schule gehen, so El-Hamid. Es sei schwierig, Arbeit zu finden und es gebe keine staatliche Unterstützung wie das Kindergeld in Deutschland. Die Menschen hätten nun gemerkt, dass keine rasche Lösung in Sicht sei. Er sprach von "einer Generation von Menschen, die überhaupt keine Zukunft mehr sehen".

 

Der Generalsekretär der Deutsch-Syrischen Gesellschaft, Salem El-Hamid
In den Flüchtlingslagern in den syrischen Nachbarländern könnten die Kinder nicht zur Schule gehen, so El-Hamid. Es sei schwierig, Arbeit zu finden und es gebe keine staatliche Unterstützung wie das Kindergeld in Deutschland. Die Menschen hätten nun gemerkt, dass keine rasche Lösung in Sicht sei. Er sprach von "einer Generation von Menschen, die überhaupt keine Zukunft mehr sehen".
Es sei keine Alternative, in Syrien zu bleiben. Dort müssten sich die Menschen in ihren Häusern verstecken. "Da wird keiner verschont." El-Hamid betonte, dass Deutschland das Lieblingsland der Menschen im Orient sei. "Die Menschen mögen Deutschland." Vor dem Konflikt sei es schwer gewesen, ein Touristenvisum zu erhalten. Nun schafften es die Leute durch Schlepper, in die Bundesrepublik zu kommen. Unter den Flüchtlingen seien viele Ärzte, Ingenieure und Studenten.
Der Generalsekretär der Deutsch-Syrischen Gesellschaft appellierte an Deutschland, gemeinsam mit Frankreich und Großbritannien den Einfluss auf die in den Syrien-Krieg verwickelten Staaten geltend zu machen. Es habe keinen Sinn, den Flüchtlingen nur hier zu helfen, wenn der Stellvertreterkrieg in Syrien weitergehe.
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Das komplette Interview zum Nachlesen:

 

 

Ein Lied für mein Land: Faia und Farah Younan

Auf immer zerstört, Ein Bildband erinnert an das Weltkulturerbe Aleppo

•Mamoun Fansa (Hrsg.) "Aleppo. Ein Krieg zerstört Weltkulturerbe Geschichte, Gegenwart, Perspektiven" Nünnerich-Asmus 2013 ISBN-13: 978-3943904253
•Mamoun Fansa (Hrsg.) "Aleppo. Ein Krieg zerstört Weltkulturerbe Geschichte, Gegenwart, Perspektiven" Nünnerich-Asmus 2013 ISBN-13: 978-3943904253

Es gibt immer ein Danach und eine Zukunft

Sie galt als die schönste, lebenswerteste und älteste Stadt Syriens – Aleppo. Der Inbegriff einer jahrtausendealten Geschichte, die sich in den Gebäuden der Altstadt und der Zitadelle über alle Zeiten erhalten hatte, scheint dem Erdboden gleichgemacht.

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ein Bericht über das Buch auf 3sat:

 

2012 hat der Bürgerkrieg in Syrien das Weltkulturerbe Aleppo zerstört. Ein Bildband lässt die einstige Schönheit der Stadt noch einmal aufleuchten - und verschweigt nicht die bittere Realität. Gleichzeitg versuchen die Autoren, Lösungsvorschläge für die Zeit nach dem Krieg zu entwickeln.

 

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Stellungnahme der Deutsch-Syrischen Gesellschaft zum geplanten Angriff durch die US-Amerikaner und ihrer Verbündeten

Stellungnahme der Deutsch-Syrischen Gesellschaft zum geplanten Angriff durch die US-Amerikaner und ihrer Verbündeten

 

Die Deutsch-Syrische Gesellschaft verurteilt den bevorstehenden Angriff der Amerikaner auf syrisches Staatsgebiet mit aller Schärfe.

Verantwortung und Glaubwürdigkeit der US-amerikanischen Regierung und ihrer Verbündeten, hier insbesondere Frankreich und Saudi-Arabien, haben spätestens seit dem Irakkrieg dramatisch an Ansehen verloren. Die Hilflosigkeit, mit der wir jetzt einer Situation gegenüberstehen, die wir schon längst in Abwandlungen aus dem Balkankrieg, dem Irak und Libyen kennen, ist schmerzhaft. Sie zeigt aber deutlich, dass wir den global-hegemonial handelnden Regierungen ausgeliefert sind, selbst wenn ihre Pläne einem kriegstreiberischen Charakter nicht unähnlich sehen.

Der Sprecher von Barack Obama, Jay Carney, erklärte, dass die Situation eine „Bedrohung für die Vereinigten Staaten“ darstellt. Mit dieser Begründung ist für einen Kriegseinsatz weder ein Beschluss der UN, noch des US-Kongresses notwendig. Selbst die nach dem „11. Sept.“ veröffentlichte Doktrin, wonach die USA bei drohender Gefahr zu einem „preemptive“ Militärschlag berechtigt sind, greift wegen des räumlichen Abstandes zu Syrien nicht. Wo denn genau liegt die Bedrohung für die USA?

François Hollande strebt schon seit Mai 2012 laut denkend zu einem Militäreinsatz in Syrien hin.

Es gab in der Vergangenheit mehrere vergebliche Versuche, der syrischen Regierung den Einsatz von Giftgas nachzuweisen, um damit einen Angriff zu rechtfertigen.

Und nun wird unter Auslassung jeder Unschuldsvermutung die syrische Regierung ohne Beweise als Täter hingestellt, und die Strafe müsse nun auf dem Fuße folgen.

Kann der syrischen Regierung ernsthaft so wenig diplomatisches und militärisches Geschick unterstellt werden, kurz nach dem Eintreffen der UN-Inspektoren wenige Kilometer vor deren Hotelfenster einen C-Waffeneinsatz durchzuführen?

Dieser amerikanische Kampfeinsatz darf nicht stattfinden! Die Deutsch-Syrische Gesellschaft ist der Auffassung, dass er nicht zu Ende bedacht, nicht legitimiert und völkerrechtswidrig ist. Es wird stärker noch als bisher an einem unkontrollierbaren Flächenbrand gezündelt, der nicht nur menschliche Not und wirtschaftliches Desaster und erhebliche soziale Probleme für die Menschen dort verstärken wird, sondern auch in Europa in naher oder ferner Zukunft deutlich zu spüren sein wird.

Wir fordern daher das Unterlassen jedweder Kampfhandlungen seitens der Amerikaner und ihrer Verbündeten bis zur endgültigen Klärung der Umstände. Die Deutsch-Syrische Gesellschaft verurteilt den Einsatz von C-Waffen mit aller Vehemenz, egal von welcher Seite. Wir erwarten vielmehr eine lückenlose Aufklärung durch unabhängige Uno-Instanzen, wie z.B. den Internationalen Gerichtshof, aus welcher sich nach Sachlage Konsequenzen ergeben werden. Wir mahnen die hegemonialen Kräfte, auf eine militärische Aktion zu verzichten, die sich erfahrungsgemäß und wohl auch dieses Mal auf zweifelhafte Geheimdienstinformationen stützt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, ihren Einfluss sowohl bei den amerikanischen Verbündeten, als auch bei der russischen Regierung geltend zu machen, um einen Angriffskrieg auf Syrien abzuwenden und eine friedliche, diplomatische Lösung herbeizuführen.

Der Westen ist schuldig

02.08.2013 ·  Wie hoch darf der Preis für eine demokratische Revolution sein? In Syrien sind Europa und die Vereinigten Staaten die Brandstifter einer Katastrophe. Es gibt keine Rechtfertigung für diesen Bürgerkrieg.         

Von  Reinhard Merkel

 

mehr unter FAZ.net

Die Rolle des Westens im Syrienkonflikt

Der langjährige ARD-Korrespondent und vor kurzem in Aleppo verletzte Armbruster berichtete, dass er sich während seines Aufenthaltes in Aleppo mit vielen Menschen getroffen habe und viele von ihnen aussagten, dass sie vom Westen „enttäuscht“ seien. Diese Aussage soll zum Ausdruck bringen, dass diese Menschen vom Westen, aber auch von Deutschland mehr erwarten und zwar nicht nur humanitäre, sondern hauptsächlich militärische Unterstützung.

 

In einem Interview im ARD-Fernsehen mit dem Außenminister Westerwelle wurde dieser mit der Frage konfrontiert, dass die Menschen in Syrien angeblich enttäuscht seien und sich vom Westen „verraten“ fühlen, in dem er ihnen keine direkte militärische Unterstützung wie in Libyen gewährt.

 

Diese Darstellung der Lage ist nicht nur naiv und kindisch, sondern riskant, in dem man der deutschen Öffentlichkeit das Gefühl vermittelt, ihre Regierung unternehme zu wenig, um die Menschen in Syrien zu unterstützen.

 

Es muss aber klar festgehalten werden, dass die Menschen, welche Herr Armbruster in Syrien getroffen hat und die angeblich vom Westen enttäuscht sind, nur bestimmte Teile der syrischen Bevölkerung repräsentieren, und zwar ausschließlich Mitglieder und Freunde von oppositioneller Gruppen, und nicht das gesamte syrische Volk.

 

Dieser Bevölkerungsanteil repräsentiert insbesondere jene radikalen Kräfte, die mit allen Mitteln gegen die Regierung in Damaskus kämpfen. Insoweit ist ihre Forderung verständlich.

 

Diese Gruppierungen wurden bereits bei Beginn des Aufstandes vom Westen tatkräftig organisatorisch, moralisch, medial und politisch nicht nur unterstützt, sondern ermuntert, ja sogar „aufgehetzt“, um gegen die eigene Regierung vorzugehen. Der aufmerksame Leser muss nur an die Aussagen der westlichen Politiker, wie Sarkozy, Hillary Clinton, Westerwelle und Co. erinnern, welche allesamt Assad aufforderten zurückzutreten und ihn als illegitimen Präsidenten bezeichneten. Frau Clinton forderte sogar die Aufständischen auf, ihre Waffen nicht niederzulegen als Assad ihnen eine Amnestie gewährte.

 

Diese Welle der Unterstützung wurde von der Opposition in Syrien sehr überzogen und euphorisch aufgenommen. Sie haben sich eine Unterstützung analog zu Libyen gewünscht und auch gefordert.

 

Da Syrien bekanntlich nicht Libyen ist und sich die Lage fundamental unterscheidet, wurde dieses von der Opposition nie verstanden oder wahrgenommen.

Sie haben die „serienartigen Sitzungen“ des EU-Außenministers, der NATO, der sog. Freunde Syriens verfolgt und mit jeder Sitzung wurden Massaker oder Pseudomassaker inszeniert und eine große Hoffnung an den Western geknüpft, dieser würde bald militärisch, wie in Libyen, intervenieren.

 

Durch die arabischen Medien (hier auch wieder Al Jazeera und Al Arabia z.B.) wurde und wird den „Rebellen“ in Syrien bewusst vermittelt, als ob es alleine in der Macht der Vereinigten Staaten läge, den gesamten Konflikt zugunsten ihrer Seite zu entscheiden und zudem wird der Eindruck erzeugt, als seien die USA die alleinige, allmächtige Supermacht. Dass dies nicht so ist und Staaten wie z.B. Russland einen erheblichen Einfluss geltend machen können, wird hier geflissentlich als Nebensache abgetan.

 

Diese trügerische Hoffnung der Rebellen wurde mit der Zeit blass, es wurde ihnen langsam klar, dass der Westen weder willens, noch in der Lage ist, militärisch zu intervenieren. Eine militärische Intervention, und sei sie noch so begrenzt, ist mit immensen Risiken verbunden. Sie ist mit keiner plausiblen Begründung zu rechtfertigen.

Die syrische Opposition hat nie verstanden, dass sie vom Westen zum Sturz der syrischen Regierung “missbraucht“ wurde.

 

Welche deutsche Familie ist bereit, ihren Sohn oder ihre Tochter in einem so „schmutzigen“ Konflikt zu verlieren? Zwar liegt es im strategischen Interesse des Westens sich in diesen Konflikt einzumischen, allerdings ist dieses bei weitem nicht so groß, dass europäische Soldaten ihr Leben in den Schlachten

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von Aleppo, Damaskus, Daara oder anders wo in Syrien verlieren sollen. Es gibt weder ideologische, noch wirtschaftliche Gründe, die einen Krieg mit deutscher Beteiligung rechtfertigen oder für den es gar einen Rückhalt in der deutschen Bevölkerung gibt.

 

Daher kann man die Vorstellungen der Rebellen und ihre illusorischen Wünsche nach militärischer Intervention des Westens als Folge der demonstrativen, medialen Unterstützung verstehen.

 

Es stellt sich die Frage, mit welcher „Logik“ die Syrische Opposition von den westlichen Staaten eine derartige Unterstützung und sogar eine militärische Intervention verlangt, da bekanntlich keine „verwandtschaftliche Beziehung“ zwischen ihnen und den europäischen Völkern existiert.

 

Im Laufe des Konfliktes hat der Westen aber eine „kluge Strategie“ entwickelt, in dem er die Rebellen in die Lage versetzt hat, einen bewaffneten Aufstand zu organisieren. Dies geschah durch umfangreichen Maßnahmen wie das Trainieren von Rebellen, geheimdienstliche Aktivitäten, Kaufen von Oppositionellen und Deserteuren, Finanzierung von kämpfenden Einheiten, Lieferung von modernen Waffen durch Saudi Arabien, Quatar und die Türkei und vieles mehr.

Diese Strategie scheint voll zu funktionieren, in dem Soldaten des Systems gegen desertierte Soldaten, angeheuerte Kämpfer -auch und gerade aus dem Ausland-, radikale Kräfte, Schmuggler, Arbeitslose sowie Salafisten und Jihadisten kämpfen. Der Westen unterstützt diese Gruppierungen wiederum logistisch, organisatorisch, finanziell, medial, moralisch und politisch.

 

Im Grunde hat der Westen sich von Anfang an, direkt und indirekt, aktiv an diesem Konflikt beteiligt und der Opposition maximale Hilfe geleistet. Er war ja der „Anstifter“ zum Widerstand gegen das syrische System unter dem Deckmantel „Kampf für die Freiheit und Demokratie“. Insoweit trägt er starke Mitverantwortung für das Blutvergießen in Syrien.

 

Eine wichtige und häufig gestellte Frage ist die: Warum unterstützt der Westen die Aufständischen, wohlwissend, dass sie weder Demokraten, noch Freunde des Westens sind?

Um diese Frage zu verstehen muss man folgende Zusammenhänge durchschauen:

 

Bekanntlich wird die westliche Allianz von den USA geführt, welche selbst dem Willen Israels und dem der jüdischen Lobby (IPAC) in den USA unterworfen ist.

Israel betrachtet den Iran als hohes Sicherheitsrisiko. Da Syrien Verbündeter des Iran und auch der Hisbollah ist, betrachtet Israel das syrische System von Baschar Al-Assad als Gefahr, die es zu beseitigen gilt.

Die anderen Verbündeten in der Allianz führen ihren Krieg gegen das syrische System, jeder nach seinem eigenen Rezept, allerdings alle unter Regie der USA. Ähnlich wie in einem Orchester spielt dort jeder ein anderes Instrument, allerdings unter Führung eines Dirigenten. Jeder Spieler verfolgt seine eigenen Interessen, mancher Spieler ist mehr, ein anderer Spieler weniger am Konflikt beteiligt. Einige Akteure, so auch Deutschland, spielen ohne eigene Überzeugung mit, nur um dem „Dirigenten“ in Ausübung seiner Tätigkeit nicht nachhaltig zu stören. Oder aber um zu vermeiden, dass bei weiteren Mitspielern in diesem unseligen Konzert Zweifel an der Arbeit des Dirigenten aufkommen.

 

Dass die Bundesregierung neuerdings ihr Engagement im Syrienkonflikt nicht auf dem militärischen, sondern auf dem humanitären Weg sucht zeigt, dass sie langsam aber sicher erkannt hat, dass sie einen Holzweg eingeschlagen hat. Denn die kämpfenden Einheiten gegen Assad werden von den radikalsten Kräften dominiert, und diese Kräfte (Al Nusra, Al Kaida, etc.) sind bekannterweise alles andere als Demokraten. Im Gegenteil – das geistige Fundament dieser Personen besteht aus Hass und Missachtung gegenüber den westlichen Werten, der westlichen Lebensart und ihrer demokratischen Grundwerte. Diese radikale Gesinnung und ihre Anhänger stellen –heute wie zukünftig- eine große Gefahr für die westliche Wertegemeinschaft dar.

 

Man braucht nur die Oppositionsführer in den arabischen Medien wie z.B. Al Jazeera oder Al Arabia zu beobachten mit welcher billig gestrickten Masche sie argumentieren: Die Oppositionsführer werfen sowohl Baschar Al-Assad, als auch seinem Vater vor, in den letzten 40 Jahren keinen einzigen Schuss in Richtung Israel abgegeben zu haben. Dies sei ein Verrat der arabischen Interessen und muss deshalb bekämpft werden.

 

Dass diese Kräfte zurzeit ihre Abneigung gegenüber dem Westen wenig zeigen, hat einen taktischen Grund, da sie den Westen brauchen, um Assad zu besiegen.

Ob ihnen dieses in absehbarer Zeit gelingen wird, wird die Zeit zeigen. Assad steht bekanntlich nicht alleine in diesem Konflikt, im Hintergrund stehen die Hisbollah, die Iraner, ein Teil der Iraker und sogar die Russen und Chinesen.

 

Die Bundesregierung ist gut beraten, wenn sie ihren jetzigen Weg konsequent weiter verfolgt und sich aktiv an der humanitären Hilfe und eventuell später am Wiederaufbau in Syrien beteiligt.

Eine Haltung, wie sie von England und Frankreich vertreten wird – also eine Bewaffnung der Opposition- ist unakzeptabel, mörderisch und führt unausweichlich zu einer nicht vorhersehbaren Verlängerung des Bürgerkrieges, zu einer Ausweitung des Flächenbrandes und zu noch mehr Menschen, die in diesem mörderischen Konflikt ihr Leben verlieren.

 

Felix Oesteich  Vorstandmitglied der DSG

Gute Arbeit auch Seitens der DSG und Ihre Bemühungen

Syriens Präsident Assad im F.A.Z.-Gespräch

„Europa wird den Preis für Waffenlieferungen zahlen“

Präsident B. Alassad und Herr Rainer Hermann, Sana.sy
Präsident B. Alassad und Herr Rainer Hermann, Sana.sy

17.06.2013 · In einem exklusiven Interview mit der F.A.Z. warnt Syriens Präsident Assad vor einem Export des Terrorismus nach Europa. Assad spricht über Waffen für die Rebellen, den Einsatz von Giftgas, die Rolle ausländischer Mächte und die Genfer Konferenz.

 

Herr Präsident, die syrische Armee hat die Kontrolle über Teile Syriens verloren. Fällt das Land auseinander?

Wir befinden uns nicht in einem gewöhnlichen Krieg, in dem wir die Kontrolle über Landesteile verlieren und andere Teile kontrollieren. Es ist kein Krieg einer Armee gegen eine andere Armee. Unsere Armee sieht sich vielmehr Banden gegenüber. Richtig ist, dass die Armee nur dann an einen Ort vordringen wollte, wenn sie das auch konnte. Wollte sie es, tat sie es auch. So können wir jeden Ort, in den wir vordringen, auch kontrollieren. Die Jagd auf die Terroristen hat einen hohen Preis. Wir zweifeln nicht daran, dass wir die Terroristen auf unserem Boden vollkommen ausschalten werden. Das Problem ist die Zerstörung, die dabei entsteht.

 

Sie sprechen von Terroristen. Ist jeder Aufständische ein Terrorist?

Ist es in Ihrem Land erlaubt, Waffen zu tragen, unschuldige Menschen zu töten, Bürger zu terrorisieren, Schaden anzurichten, zu stehlen? In allen Ländern der Welt wird jeder, der Waffen trägt - ausgenommen Armee und Polizei -, um Menschen zu schikanieren und zu töten, als Terrorist definiert. Und die Leute in Syrien, die Waffen tragen, tun genau das. Ob sie ein extremistisches oder kriminelles Motiv haben - für die trifft die Bezeichnung Terrorist zu. Daher unterscheiden wir zwischen Terroristen und der Opposition, die politisch ist und ein politisches Programm hat. Töten und Abschlachten aber ist Terrorismus.

 

quele und weiter unter FAZ online:

F.A.Z.-Interview with Bashar al-Assad

„Europe’s backyard would become a terrorist haven“

B.Alassad with Raine rHermann, Sana.sy
B.Alassad with Raine rHermann, Sana.sy

17.06.2013 · President Bashar al-Assad of Syria, talking to Middle East editor Rainer Hermann, warns European states not to supply weapons to the rebels fighting his regime.

 

Mr. President, the Syrian army has lost control over parts of Syria. Is your country collapsing?

We are not involved in a typical war in which we lose control over some parts of the country and gain control over other parts. It is not a war that pits one army against another army. Rather, our army is facing groups of gangs. It is correct to say that the army only wanted to move into an area if it could. If it wanted to do so, it indeed did so. As a result, we can control every area that we move into. The hunt for terrorists carries a high price. There is absolutely no doubt in our minds that we will completely wipe out the terrorists in our country. The problem is the destruction that is being caused in the process.

 

more on FAZ online

 

 

Lieder der Liebe und der Trunkenheit

Die Deutsch Syrische Gesellschaft freut sich Ihre Mitglieder und Freunde über diesen Musikabend zu informieren:

Quele: http://www.theaterhaus.de/
Quele: http://www.theaterhaus.de/

Abed Azrié & Band am 29.4.13 im THEATERHAUS Stuttgart

 

Abed Azrié ist ein französischer Komponist syrischer Herkunft. Er hat etwa zwanzig Musikalben veröffentlicht, Musik für Filme komponiert, sowie mehrere Bücher publiziert, darunter seine bekannte Adaption des Gilgamesch Epos ins Französische. Auf seinen Tourneen durch Europa, die Vereinigten Staaten und Mexiko begeisterte er sein Publikum mit der Modernität seiner Kompositionen, sowie der Universalität seiner poetischen Botschaften.

Seine Musik genießt seit langem die Bewunderung von so unterschiedlichen Künstlern wie Yehudi Menuhin, John Adams, Jeff Buckley, Leonard Cohen oder Rene Char. Auch in Deutschland trat er vor zahlreichen Häusern auf, wie z.B. im Schauspielhaus Wuppertal, im großen Saal im Haus der Kulturen der Welt in Berlin und im großen Sendesaal des WDR in Köln. In Bielefeld trat er mit seinem Programm "Gilgamesch Epos" in der Rudolf-Oetker-Halle auf und 2012 nahm er an dem Festival "vielsaitig" in Füssen teil. Seine Konzerte sind ausverkauft und mehrere Rundfunkanstalten in Deutschland wie der WDR, HR, DLRadio Berlin, SWR, MDR, BR widmeten seiner Arbeit mehrstündige Sendungen. www.euronews.de.

„Mit der schwebenden, träumerischen Harmonik seiner Stücke, der Konzentration des Klangs auf klare Linien, auf feine rhythmische Impulse wie Händeklatschen oder leise Trommelschläge, baut Abed Azrie gekonnt eine Spannung auf, die sich dann gezielt und voller "Duende" entladen kann. Das Publikum, mitgerissen von diesem Kultur- und Zeitübergreifenden Konzerterlebnis, feierte die Musiker mit stehenden Ovationen“ (WAZ).

Programm:

29.04.2013 THEATERHAUS Stuttgart

„Lieder der Liebe und der Trunkenheit“

Abed Azrié singt Auszüge aus:

 

- Das Gilgamesch Epos :

Der Mensch und seine Suche nach Unsterblichkeit

(Nach den Sumerisch-Babylonischen Tafeln (2500 v. Chr.)

 

- Das Evangelium nach Johannes:

Das Kleinod des Neuen Testaments.

 

- Die göttliche Liebe der Sufis:

Judentum, Christentum und Islam wohnt derselbe Glaube inne, dieselbe Spiritualität

und dieselbe Botschaft

(Poesie der Mystik zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert)

 

- Andalusien: zwischen Freude, Tanz und Besinnlichkeit

(Arabische Dichter, die in Spanien um das 11. Jahrhundert geboren sind)

 

- Omar Khayyam: Oden an die Liebe und den Wein

(Nach Vierzeilern des Mathematikers und Astronomen -1040-1123)

 

- Die Arabische Poesie der Klassik und der Gegenwart

(Al-Maarri, Adonis...)

 

Musiker :

Khaled Aljaramani : Oud

Viviane Arnoud : Akkordeon

Alain Grange : Violoncello

Mohanad Aljaramani : Perkussion

 

Die Veranstaltung wird unterstützt von:
Arabisch-Deutscher Kulturzirkel Stuttgart, Hiwar e.V.
Freunde der Altstadt von Aleppo e.V.
Edition Esefeld &Traub    

MYAL - Mein Aleppo:

 

Ausstellung einer Auswahl an Fotos und Texten aus dem Band MYAL. 

Es werden Auszüge aus der Veröffentlichung "The Aleppo Archive" (2013) aber auch aktuelle Bilder der Zerstörung gezeigt:

Ausstellungseröffnung: So 24.3.2013, 11:3O Uhr im THEATERHAUS Stuttgart

http://www.theaterhaus.de/theaterhaus/index.php?id=1,2,143

Ein syrischer Abend:

 

in Kooperation mit der edition esefeld & traub.

Musikalische Lesung mit Fotoausstellung mit Abed Azrié, Suleman Taufiq, Beate Rygiert und Daniel Bachmann

in der GEDOK Stuttgart, Fr 26.4.2013, 20:00 Uhr

 

http://www.theaterhaus.de/theaterhaus/

Syrien-Analyse: Die Schande des Westens

Am 18. August 2012 erschien bei „Open Democracy“ ein Artikel des jordanischen Freelance-Journalisten und Schriftstellers Ahmad Barqawi aus Amman. Nicht nur der Inhalt seiner Syrien-Analyse, sondern auch die Tatsache, dass Open Democracy seinen Artikel veröffentlicht, ist sensationell.

Ist er doch eine schonungslose Abrechnung mit der bisherigen Syrienpolitik der westlichen Staaten und der Politik der Medien. Die Tatsache, dass Open Democracy Barqawis bitterer Lageanalyse bringt, ist ein Alarmzeichen. Es zeigt wie ernst die Lage in Syrien wirklich ist. Es ist ein Beweis mehr, wie sehr die bisherige westliche Linie das Land zugrunde gerichtet hat in einem Ausmaß, das jeder Beschreibung spottet.
Zur Erinnerung: Open Democracy, ein internationales Politikforum, wo auch George Soros schreibt, wurde bzw. wird von einer Reihe von philanthropischen US-Stiftungen finanziert: u. a. der Ford Foundation, der Atlantic Philanthropies (die Unternehmen im Sinne strategischer Interessen der US-amerikanischen Außenpolitik unterstützt), der Rockefeller Brothers Fund, der Joseph Rowntree Charitable Trust und andere Financiers.

Barqawi ist Jordanier und Assad-Gegner. Gleichwohl liefert er eine schonungslose Analyse der „Rebellen“. Man möchte seinem Bericht wünschen, dass er den Weg findet in die Hände unserer „Politik-Entscheider“ und ihnen den eigenen Spiegel vorhält.

 

Syrien: Dem Arabischen Frühling wird die Uhr zurückgestellt
Von Ahmad Barqawi, 18. August 2012
(Übersetzung: Friederike Beck) ... weiterlesen

Videos aus dem Vortrag "Die Rolle der Medien im Syrienkonflikt"

Amerikanische Einflussagenten an der Spitze der syrischen »Opposition«: Die Rolle der Bilderberger und des Council on Foreign Relations

Chris Marsden

 

 

Am 12. Juli stellte Charlie Skelton in der allgemeinen Kommentarkolumne »Comment is Free« der britischen Tageszeitung The Guardian die grundlegende Frage, die von den führenden Medien weltweit niemals gestellt wird. Der Beitrag mit der Überschrift »Die syrische Opposition: Wer zieht hier eigentlich die Fäden?« ist eine vernichtende Offenlegung der engen Verbindungen zwischen der syrischen Opposition und amerikanischen, britischen und französischen Geheimdiensten sowie führenden amerikanischen Neokonservativen

 

weiterlesen:

Eine neue Seite für Sana in Deutschland

Wenn die Welt Syriens Nachrichten von der Welt abschotten will ... wird es schwer werde!

Hier eine neue Parallelseite für die Nachrichtagentur Sana:

 

http://sana-germany.jimdo.com/

 

Eine andere Sicht der Ereignisse in Syrien liefert der Enthüllungsjournalist Thierry Mayssan hier:

 

Vor fünf Tagen haben Washington und Paris die Operation „Vulkan von Damaskus und Erdbeben in Syrien“ gestartet. Es ist keine neue Kampagne von Luftbombardierung, aber eine Operation des Geheimkrieges, vergleichbar mit dem Krieg zurzeit von Reagan in Mittelamerika.

40 bis 60.000 Contras, vor allem libysche, kamen innerhalb weniger Tage in das Land, in den meisten Fällen von der jordanischen Grenze. Die meisten von ihnen sind der freien "Syrischen" Armee unterstellt, Struktur des Aushängeschilds der geheimen NATO Operationen, unter türkischer Führung. Manche sind mit Gruppen von Fanatikern, einschließlich Al-Qaida verbunden, unter Kommando des Katar oder einer Fraktion des saudischen Königshauses, der Sudeiris. Im Vorbeigehen nahmen sie einige Grenzposten ein und drangen dann in die Hauptstadt vor, wo sie Verwirrung schufen durch Angriffe auf Ziele, die sie dem Zufall überließen: Gruppen von isolierten Militär oder Polizei.

Die Generäle Hassan Turkmani, Daoud Rajha und Assef Chawkat, am 18. Juli auf dem Feld der Ehre gefallen.

Am Mittwochmorgen zerstörte eine Explosion den Hauptsitz der Nationalen Sicherheit, wo sich einige Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates trafen. Sie hätte das Leben der Generäle Daoud Rajha (Minister der Verteidigung), Assef Chawkat (stellvertretender Minister) und General Hassan Turkmani (Assistentin des Vizepräsidenten der Republik) gekostet. Die Art des Vorgangs bleibt ungewiss: es könnte auch um einen Selbstmordanschlag oder um eine getarnte Drohne handeln.

Washington hatte gehofft, dass die partielle Enthauptung des militärischen Apparates einige hochrangige Offiziere dazu führen würde, mit ihren Einheiten überzulaufen oder sogar gegen die zivile Regierung zu agieren. Es war dem nicht so. Präsident Baschar Al-Assad unterzeichnete sofort Dekrete, um Nachfolger zu ernennen und die Kontinuität des Staates ohne Verzögerung zu versichern.

In Paris, Berlin und Washington unterließen es die Sponsoren des Vorgangs, die terroristischen Aktionen zu missbilligen, während sie ihre politische und logistische Unterstützung dem Militär der Terroristen bekräftigten. Ohne Scham schlossen sie, dass die Verantwortung für diese Morde nicht die Schuldigen, sondern die Opfer hätten, die sich geweigert hatten, unter Druck zurückzutreten und ihre Heimat den westlichen Gelüsten auszuliefern.

Caracas und Teheran haben ihre Beileidsbekundungen nach Syrien geschickt, und darauf hingewiesen, dass der Angriff von den westlichen Mächten und dem Golf gesponsert und gefördert wurde. Moskau hat auch sein Beileid geschickt und sagte, dass die gegen Syrien im Sicherheitsrat geforderten Sanktionen einer politischen Unterstützung von angreifenden Terroristen gleich komme.

Intervention von Omran al - Zou’bi, Minister für Information, nach dem Angriff, der die syrische Armee teilweise enthauptete.

Die nationalen Fernsehsender haben begonnen, Militärmusik und Patriotische Lieder auszustrahlen. In einer Unterbrechung der Programme hat der Minister der Informationen Omran al - Zou’bi für die Mobilisierung von Jedermann aufgerufen: die Zeit ist nicht mehr für politische Kämpfe zwischen Regierung und Opposition, sondern es ist die Nation, die angegriffen wird. Unter Hinweis auf den Komsomolskaja Prawda-Artikel, in dem ich die vorbereitete Demoralisierung von westlichen Sendern und Golf Medien beschrieb [1], informierte er seine Mitbürger über den bevorstehenden Ausbruch. Dann hat er die Gehirnwäsche der Sender des Golfs dementiert, dass eine Meuterei in der 4. Division ausgebrochen wäre und Explosionen ihre wichtigste Kaserne verwüstet hätten.

Die nationalen Programme haben mehrmals pro Stunde Anzeiger gegeben, die zeigen, wie man ihre Programme auf Atlantic Bird im Fall einer Unterbrechung der ArabSat und NileSat Satelliten erfassen kann.

Im Libanon hat Sayed Hassan Nasrallah an die Waffen-Bruderschaft erinnert, welche die Hisbollah und Syrien vereint, gegenüber dem zionistischen Expansionismus und hat der syrischen Armee seine Unterstützung versichert.

Der Anschlag war das Signal für den zweiten Teil der Operation. Die in die Hauptstadt infiltrierten Kommandos haben dann verschiedene Ziele angegriffen, mehr oder weniger gut ausgewählt. Eine Gruppe von 100 Contras hat das Haus neben meiner Wohnung mit Aufruf von Allah Akbar! angegriffen. Ein hochrangiger Militär befindet sich dort. Zehn Stunden ununterbrochener Kämpfe folgten.

Während zu Beginn der Nacht die Armee angemessen reagierte, kam der Befehl später für Gewaltanwendung ohne Zurückhaltung. Es ging nicht mehr darum Terroristen zu bekämpfen, die versuchten Syrien zu destabilisieren, sondern einer ausländischen Invasion zu widerstehen, die ihren Namen nicht sagt und das gefährdete Vaterland zu retten.

Die Luftwaffe trat in Aktion, um Söldnerkolonnen, die sich der Hauptstadt nähern, zu zerstören.

Am späten Vormittag kam allmählich Ruhe im Großraum zurück. Die Contras und ihre Mitarbeiter waren alle gezwungen, sich zurückzuziehen. Der Verkehr auf den wichtigsten Straßen wurde wiederhergestellt, und die Filter Sperrungen wurden im Stadt Zentrum installiert. Das Leben begann wieder. Allerdings hört man immer noch Schüsse hier und da verstreut. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, und es gibt lange Warteschlangen vor den Bäckereien.

Jeder erwartet, dass der letzte Angriff in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und am Tag des Freitag gestartet wird. Es gibt wenig Zweifel, dass die syrische Armee wieder siegreich sein wird, weil das Kraftverhältnis zu ihrem Vorteil ist und weil diese Wehrpflicht-Armee von der Bevölkerung, einschließlich der inländischen politischen Opposition unterstützt wird. Wie erwartet, haben ArabSat und NileSat das Signal von TV Ad-Dunia am Nachmittag abgeschaltet. Das Twitter-Konto von Ad-Dunia wurde durch die CIA gehackt, um falsche Meldungen zu verbreiten, die einen Rückzug der syrischen Armee ankündigten.

Die Golfsender gaben bekannt, dass ein Zusammenbruch der Währung dem Fall des Staates zuvorkäme. Der Gouverneur der Zentralbank, Adib Mayaleh, sprach jedoch im nationalen Fernsehen, um diese neue Desinformation zu dementieren und bestätigte den Wechselkurs von 68,30 syrischen Pfund für einen US-Dollar.

 

Pressekonferenz des Generals Robert Mood über die Schlacht von Damaskus, die er aus seinem Hotelzimmer beobachtet

Verstärkung wurde rundum den Platz der Umayyaden eingesetzt, um die öffentlichen TV Studios zu schützen, die als ein vorrangiges Ziel von den Feinden der Freiheit angesehen werden. Ersatz-Studios wurden in der Hotel-Rose von Damaskus installiert, wo sich die Beobachter der Vereinten Nationen sonnen. Die Gegenwart von diesen, die den Angriff der Hauptstadt begehen ließen, ohne ihr farniente zu unterbrechen, dient also de-facto als Schutz für syrische Journalisten, die versuchen, ihre Mitbürger unter Lebensgefahr zu informieren.

Im Sicherheitsrat haben Russland und China zum dritten Mal ihr Veto gegen einen Vorschlag zu einer westlichen und Golf Resolution zur Ermöglichung einer internationalen militärischen Intervention eingeworfen. Ihre Vertreter denunzierten unermüdlich die Propaganda, die darauf abzielt, die externen Angriffe gegen Syrien als eine im Blut erstickte Revolte auszugeben. Die Schlacht von Damaskus wird voraussichtlich heute Abend wieder aufnehmen.

 

quele: http://www.voltairenet.org/Die-Schlacht-von-Damaskus-hat

 

Politik: Als Videos „vor Ort“ ausgegebene Inszenierungen von Kämpfen in Syrien in Katar gedreht

Ein in Katar ansässiges Unternehmen zur Herstellung von Filmkulissen dreht im Raum der Hauptstadt Doha aktuelle Nachrichten-Geschichten über die Ereignisse, die sich angeblich in Syrien abspielen, meldet die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eigene Quellen.

 

weiterlesen:

Eine Nachricht aus Damaskus von Manuel Ochsenreiter:

 

Soeben bekam ich die Meldung, Midan sei nun wieder vollständig unter der Kontrolle der syrischen Sicherheitskräfte.

 

Damaskus 20.07.2012 09:00

Damaskus im Medienkrieg

Quele: Herr Manuel Ochenreiter, Damaskus 19.07.2012

Unser Freund Herr Manuel Ochenreiter berichtet aus Damaskus

Es ist wieder etwas ruhiger. Die Meldungen in den Medien sind widersprüchlich. Es wird viel spekuliert. Freunde von mir, die außerhalb des Stadtzentrums leben, haben mir ebenfalls bestätigt, daß es ruhiger sei. Vor allem gegenüber gestern. ...

Die Geschäfte machen wieder langsam die Rolläden runter. Nur ein Friseur, ein Kofferhändler und ein Tante-Emma-Laden halten eisern die Stellung. Bei letzterem habe ich mich gerade mit ein paar Vorräten eingedeckt, man weiß ja nie. Auf die Frage, ob er glaubt, daß die Kämpfe nun näher kommen, antwortet er lachend "La la la! Inshallah la!" Übersetzt in etwa: Nein, nein, nein! Hoffentlich nein!" Der Kofferhändler stürmt hinzu und schimpft über die Hitze (über 40 Grad).

Ich gebe eine Runde "Ugarit Cola" aus - ein fieses, süßes, syrisches Erfrischungsgetränk, das entfernt an Coca Cola erinnert. Schwatz über Deutschland und die Welt.

Der Kofferverkäufer warnt: Feindliche Milizionäre würden nun in die Innenstadt einsickern, oftmals in Uniformen der regulären Armee und dort auf Zivilisten schießen. Auch Kontrollpunkte unter falscher Flagge würden errichtet werden. Das hörte ich nun schon von mehreren Quellen. Sinn solcher "False Flag"-Aktionen ist, Angst und Mißtrauen in die Stadt zu tragen, die Bürger zu verunsichern. Wenn man nicht mehr weiß, wer an einem Kontrollpunkt tatsächlich steht, wer will dann das Risiko noch auf sich nehmen. Allein das Gerücht, daß solche Maßnahmen nun stattfinden, genügt. Psychologische Kriegsführung gegen Zivilisten.
Mehr anzeigen
 
Quele: Facebook Manuel Ochsenreiter, 19.07.2012 15:00

Manuel Ochsenreiter im Interview beim Syrischen TV

 

Gestern abend: Interview mit dem syrischen Sender "Syria TV". Es ging um die Kriegshetze der etablierten Medien in der Bundesrepbulik Deutschland und das bizarre Verhalten deutscher Politiker.

 

Quele: Facebook, Manuel Ochenreiter, 13.07.2012

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl 03.07.2012

Interview mit Syriens Präsident Assad

Todenhöfer verurteilt „Massaker-Marketing-Strategie“ der Rebellen

Todenhöfer verurteilt „Massaker-Marketing-Strategie“ der Rebellen

 

In der Höhle des Löwen: Jürgen Todenhöfer hat den syrischen Machthaber Assad interviewt. Doch der Publizist übt nach der Ausstrahlung nicht nur am Präsidenten Kritik. Den Rebellen wirft er „widerliche Kriegsverbrechen“ vor – und die Verbündung mit El Kaida.
  
Quele: focus.de

Fotos aus dem Vortrag "Die Rolle der Medien im Syrienkonflikt"

جمعية الصداقة الألمانية السورية تقيم غدا في بون ندوة حول دور الاعلام الموجه ضد سورية وتأثيره السلبي على الاحد

2 تموز , 2012

 

 

برلين-سانا

تقيم جمعية الصداقة الالمانية السورية غدا ندوة سياسية بعنوان "دور الاعلام الغربي الموجه ضد سورية وتأثيره في الأحداث الراهنة في سورية" في مبنى السفارة السورية القديم بمدينة بون وذلك لفضح الاعلام الغربي وتقديم الحقائق للرأي العام الألماني والأوروبي عموما وتوضيح حجم الموءامرة الموجهة ضد سورية.

وتسلط الندوة الضوء على حقيقة أداء الاعلام الغربي الذي يعرض الوقائع حول ما يجري في سورية بكثير من التناقض حيث أصبح الحصول على المعلومات غير الموجهة والدقيقة في غاية الصعوبة حتى بالنسبة للمتخصصين الذين أصبح من الصعب عليهم التمييز بين كل هذه المعلومات المتناقضة فكيف بالنسبة للرأي العام.

وتطرح الندوة تساؤلات غاية في الأهمية وبينها.. باعتبار أن الاعلام الغربي ربما لم يستطع التعامل مع الوضع المعقد للأحداث في سورية والشرق الأوسط فالى أي مدى يلعب الاعلام دورا في اظهار دور السياسة الخارجية الالمانية وتدخلها في ما يحدث هناك.

كما تجيب ندوة جمعية الصداقة الالمانية السورية عن السؤال الكبير التالي: هل وصل الاعلام الى حالة من الاجهاد وفشل في عمله أم هناك بوادر واضحة لتوجيه هذا الاعلام والتزوير المباشر والمقصود للأحداث التي تجري في سورية.

Zweifel an türkischer Version des Fliegerabschusses

Bei den Verbündeten der Türkei sind viele Fragen zum Abschuss des Kampfjets offen. Die heftige türkische Reaktion könnte dem Zweck dienen, eigene Fehlentscheidungen beim Einsatz der F4 zu kaschieren.

 

 01.07.2012 Von Boris Kálnoky  - Welt-online

 

weiterlesen:

Video von Freunde die in Syrien am Strand waren, zeigt wie nah die Jets waren

Offener Brief an unseren Außenminister Dr. Guido Westerwelle

Verletzung des syrischen Luftraums

Sehr geehrter Herr Außenminister,
25. Juni 2012

die Medien berichten heute, dass die europäischen Außenminister Syrien wegen des Abschusses eines türkischen Kampfjets verurteilen.
Ich bitte Sie um Beantwortung von ein paar Fragen in diesem Zusammenhang:
1. ist den europäischen Außenministern, einschl. dem deutschen
Amtsträger, bekannt, dass ein türkischer Kampfjet vom Typ Phantom IV den Luftraum Syriens verletzt hat? Davon ist in der o.g. Erklärung nicht die Rede.
2. ist den europäischen Außenministern, einschl. dem deutschen
Amtsträger, bekannt, dass in einer Vielzahl von Ländern, einschließlich der Türkei, Syrien mit militärischen Aktionen gedroht wird und dort, verständlicherweise, wahrscheinlich mit großer Nervosität eine derartige Verletzung der Lufthoheit bewertet wird?
3. ist den europäischen Außenministern, einschl. dem deutschen
Amtsträger, bekannt, dass von türkischem Territorium seit geraumer Zeit Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände für die sog. Freie Syrische Armee geliefert werden? So dass, falls die Syrer erkannt hätten, dass es sich um eine Verletzung durch einen türkischen Kampfjet gehandelt hat, eine heftige Reaktion vielleicht als voreilig aber durchaus nachvollziehbar eingestuft werden müsste?
4. ist den europäischen Außenministern, einschl. dem deutschen
Amtsträger, bekannt, dass der sog. Annan-Plan von beiden Seiten, dem "Regime" und den Aufständischen, ein Zurückfahren militärischer Aktionen innerhalb Syriens fordert und dass das "Regime" diesem Annan-Plan zugestimmt hat während große Teile der Aufständischen sowie arabische Unterstützerstaaten diesen Annan-Plan von Anbeginn abgelehnt (und unterlaufen) haben?
5. können sich die europäischen Außenminister, einschl. dem deutschen Amtsträger, vorstellen, dass das "Regime" befürchten könnte, dass der türkische Kampfjet von kurdischen Piloten oder Freunden der CIA gesteuert wird und dass das "Regime" nicht warten wollte bis der Kampfjet den Militärhafen von Lattakia oder den Präsidentenpalast in Damaskus erreicht hat und deshalb sofort gehandelt und "aus der Hüfte geschossen" hat?
6. können die europäischen Außenministern, einschl. dem deutschen Amtsträger, erkennen, dass das "Regime" den Vorfall möglichst tief hängen will und dass die agressive Reaktion der Außenminister den Syrienkonflikt nicht beruhigt sondern eher wieder anheizt? Ist das dass, was die europäischen Außenminister wollen?
Ich weis, dass Sie sehr beschäftigt sind - und gebe mich deshalb mit einer kurzen Antwort im Ja/Nein Format zufrieden. Ich denke allerdings, dass ich als Finanzier (seit 40 Jahren) der deutschen Politik Anspruch auf eine Antwort habe.


Mit freundlichen Gruessen
Dr. Volker Klix

 

p.s.: ich realisiere, dass Sie heute in der Tagesschau eine offensichtlich von den rabiaten statements Ihres französischen Kollegen (die des britischen möchte ich aus Gesundheitsgründen lieber nicht hören) abweichende Bewertung abgegeben haben. Noch mehr Mut zeigen, Herr Außenminister!

Piloten des von Syrien abgeschossenen F4-Kampfjets waren Amerikaner

foto: sana.sy
foto: sana.sy
Damaskus (IRIB) – Der staatliche syrische Sender al-Dunya meldete, dass die beiden Piloten des von Syrien abgeschossenen türkischen Kampfjets Amerikaner waren.
 
   
 
 

Weitere wichtige Informationen über diese Fall:

 

3 Tage vor diesem Fall ist ein Syrischer Pilot mit einen Mig 21 nach Jordanien geflohen.

für die Luftabwehr war der Pilot bekannt und unter Beobachtung da es schon bekannt war das seine Familie 2 Tage vorher nach Jordanien gereist ist. aber die Syrische Luftabwehr hat das Spiel verstanden und wollte den Pilot nicht anhalten.  Ein paar Stunden nachdem der Pilot mit dem Mig21 in Jordanien gelandet ist wurde ein Israelisches Kampfjet Richtung der Türkei auf dem Radarschirm besichtigt. Es war Klar das dieses Jet den Schlüssel für die Syrischen Fliegercodes am Board hatte.

Die Syrisch Abwehr hat es erkannt und so dürfte kein Syrisches Flugzeug in Luft steigen um das Spiel weiter mit zu machen können.

Die Türkischen Jets nach Syrien mit dem Syrischen Code reingekommen 40 km von der Grenze einige Runden gemacht und wurden als Syrische Jets auf dem Radarschirme betrachtet ... die türkischen Kampfjets haben gedacht das die syrische Flugabwehr sie nicht als Feindlich betrachten werden. Da die Luftabwehr jedes Flugobjekt als ein feindliches betrachtet wird, da Syrische Jets nicht fliegen dürften ... gab sie den Befehl die Jets abzuschießen.

Der Weitergehende Ziel dieser Aufklärungs-Jets war: das Präsidiumspalast in Damaskus mit dem Code der syrischen Jets angreifen und so ans Ziel zu kommen ... danach kommt die Große vorbereitet Medien Berichterstattung das Syrische Piloten zu Opposition rübergegangen sind und den Präsident Al-Assad in seinem Palast angegriffen haben.

 

Quele: Bericht über Freunde aus Syrien 28.06.2012

Einladung:

Die Rolle der Medien im Syrischenkonflikt

Veranstalltung der Deutsch-Syrischen Gesellschaft e.V.

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch Syrischen Gesellschaft,

 

die Lage in Syrien spitzt sich zu und die Meldungen,  die wir jeden Tag hören,  sind zum Teil irrefürend.


Aus diesem Gründ freuen wir uns,  Sie zu einem interessanten Abend mit verschieden ausgezeichneten Referenten einzuladen. 

Hierbei erfahren wir, was die Medien zu diesem kompliziertem Thema berichten. 

 

Ich würde mich freuen, wenn viele von Ihnen teilnehmen werden.

 

Dr.Salem El-Hamid

Generalsekretär der Deutsch Syrische Gesellschaft

 

Einladung und Programm

 

 

Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung:
Ehemalige Syrische Botschaft Bonn
Andreas-Hermes-Straße 5
53175 Bonn
Dienstag, 03.07.2012
Beginn: 18.15 Uhr

Revealed: CIA secretly operates on Syrian border, supplies arms to rebels

RT 21.07.2012

 

American secret service operatives are distributing illegal assault rifles, anti-tank rocket launchers and other ammunition to Syrian opposition, the New York Times reports. But due to some rebels’ links to Al Qaeda, the CIA’s task is precarious.

­The paper reports that for weeks now, officers based in southeast Turkey have supervised the flow of illegal arms to numerous opposition factions ready to fight the regime of President Bashar Assad. The only problem is some of the rebel groups have links with terrorist organizations such as Al Qaeda, so the CIA mission must be careful not to arm proven terrorists by mistake.

 

more

Smuggle Supervisors

german-foreign-policy.com
german-foreign-policy.com
DAMASCUS/BERLIN
 
(Own report) - A large portion of the arms smuggling to the Syrian insurgents is passing under the nose of the German Navy.
 

New York Times:US-Agenten organisieren Bürgerkrieg offenbar von der Türkei aus

foto über Facebook
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New York.21.06.2012(APA/IRIB)- Der US-Geheimdienst CIA verhilft den syrischen Rebellen laut einem Zeitungsbericht zu Waffen für ihren Kampf gegen das Regime von Präsident Bashar al-Assad.

Seit Wochen kontrollierten amerikanische Agenten von der Türkei aus, welche Oppositionskämpfer auf der anderen Seite der Grenze mit Gewehren, Panzerfäusten oder auch Raketenwerfern ausgestattet würden, berichtete die "New York Times" am Donnerstag.

 

weiter lesen:

Augenzeugenbericht: Interview enthüllt Medienlügen über Syrien

kopp-verlag.de
kopp-verlag.de

Augenzeugenbericht: Interview enthüllt Medienlügen über Syrien

 
Natalia Mihailova   16.06.2012

 
Die unabhängige Journalistin Anhar Kochnewa lebt und arbeitet seit mehr als zehn Jahren in Syrien. Nach ihrer Schilderung entspricht die Lage in Syrien in keiner Weise der Berichterstattung in den Massenmedien. Kochnewa ist gebürtige Russin und spricht fließend Arabisch. Ihre Freunde und Nachbarn sind ganz normale Syrer. Sie bewegt sich in den gleichen Straßen und Vierteln von Damaskus und erledigt dort ihre Einkäufe wie alle anderen Einwohner der syrischen Hauptstadt ebenfalls. Wir haben vor Kurzem mit ihr gesprochen und sie dabei auch nach den Gründen für die schon so lang anhaltende Unruhe in Syrien gefragt.

Syrien: Eine Auslöschung

Sana.sy
Sana.sy

Eine Auslöschung

 

13.06.2012

 

Das Massaker von Hula ist ein Wendepunkt im syrischen Konflikt. Die westliche Öffentlichkeit beschuldigt, gestützt auf die UN-Beobachter, die syrische Armee. Diese Version kann auf Grundlage von Augenzeugenberichten bezweifelt werden. Demnach wurden die Zivilisten von sunnitischen Aufständischen getötet.

 

 

Von Rainer Hermann ... FAZ.net

 

weiterlesen:

Assads Sturz würde keinen Frieden bringen

zeit.de
zeit.de

 

 

 

 

Assads Sturz würde keinen Frieden bringen

Eine Intervention, die dem Assad-Regime ein Ende machen würde, wäre nur der Anfang. Der Kampf um die Macht in Syrien würde die gesamte Region in den Konflikt ziehen.

 

13.06.2012 / Ramon Schack- Zeit

 

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wieder einmal beim Lügen erwischt

© politaia.org
© politaia.org

Das Beweisfoto von Al Houla stammt von 2003

 

 

“Der italienische Fotograph Marco di Lauro sagte, er sei fast vom Stuhl gefallen, als er sein Bild aus dem Irak 2003 als Beweisfoto zur Schlagzeile des Massakers in Al Houla in der Zeitung sah. Er konnte kaum glauben, daß sein altes Foto irrtümlich in diesem Zusammenhang gebracht wurde. Da hat der Mann wahrscheinlich recht. Es wird wohl kein Irrtum gewesen sein.

 

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Neue Wahrheit über das Massaker in Syrien (Hula)

Die Wahrheit über das Massaker in Syrien (Hula)

 

07.06.2012

 

Artikel von Rainer Hermann, FAZ,  Damaskus

 

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Heimlich in Homs - Analyse einer ARD-Reportage

heimlich-in-homs.blogspot.de/
heimlich-in-homs.blogspot.de/

hier eine eindrucksvolle Recherche und Dokumentation von Olaf Kretschmann von der Verlogenheit, Heuchelei, Manipulation und Lüge westlicher Medien und Politik.

 

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Offener Brief an Günther Grass,

Sie sind das GUTE und GESUNDE Gewissen Deutschlands

Sehr geehrter Herr Günther Grass,  

 

Sie vertreten mutig, edel und wahrhaftig das gesunde Gewissen dieses großen Landes Deutschland. 

 

Ihre ehrliche  Stimme und ihr geschichtsträchtiger Schrei gegen die Massensuggestion in dieser verlogenen Zeit im Westen bezüglich des Unrechtstaates Israel hätte viel früher, heftiger und lauter gesagt werden müssen, erst Recht im Interesse der Juden.. 

 

Nein, Nein es ist nie zu spät für die Wahrheit, zu mahnen, zu warnen und laut zu schreien, besonders wenn der Weltfrieden ernsthaft und bedrohlich gefährdet ist. 

 

Nur getroffene Hunde bellen laut, Ihre Kritiker sind gleichzeitig arme verführte Mitläufer oder Ignoranten aber oft fanatische Fundamentalisten

mit westlich israelischer Prägung. 

 

Die unzähligen Kommentare gegen Ihre Äußerung bezüglich Israels sind die besten Zeugnisse und  Auszeichnung für Sie, Kopf hoch, wir Sind stolz auf Sie, Sie befreien dieses Land von seinem ewigen Joch, welche zu grenzenlose Erpressung auf vielen Ebenen führt.. 

 

Ihre Gegner in diesem Fall sind die echten Feinde der Wahrheit aber die besten Förderer des Unrechts auf Kosten entrechteter, unterdrückter heimatberaubter Völker wie es die Palästinenser sind. 

 

Sie sind  mit Ihrer Meinungsäußerung,  die kultivierste Zeiterscheinung in diesem Lande, Sie sind die Stimme des Volkes, ja der Völker…. 

 

Für Ihre befreiende Aussage von der Unterdrückung des politischen Zionismus und sein Produkt Israel  verdienen Sie noch mal den Nobelpreis. 

 

Ich bin sicher, dass 90 Prozent der Deutschen auf Ihre Seite sind, nur der verpasste Maulkorb hindert sie , so sich zu artikulieren. . 

 

Sie vertreten wie kein anderer in diesem Land gleichzeitig die entrechteten, unterdrückten und regelrecht misshandelten Völker, die keine Stimme haben. 

 

Sie leiten mit Ihren großen Worten ein neues Zeitalter der politischen Reife und der geistigen Hygiene  im Sinne universeller Gerechtigkeit, 

 

Sie haben einmalig Mut zu Wahrheit bewiesen, auch wenn dieses Thema  unpopulär und so  nicht salonfähig ist. 

 

Sie befreien Ihr Volk von dem zionistischen Medienschleier und von der israelischen Keule. 

 

Sie leiten eine revolutionäre Wende in Richtung Weltethos, universelle Menschenrechte und gerechter Frieden Made in Germany. 

 

Mögen Ihre goldenen Worte viele Herzen und Köpfe der politischen Entscheidungsträger erreichen, denn diese sind leider Schreibtisch-Mittäter. 

 

Herr Grass, die Welt ist Ihr Nachbar, Ihre menschliche, politische, literarische und moralische Größe hat Deutschland und der Westen bitter nötig. 

 

Gott sei Dank, dass es doch noch solche orientierungs- gebende Stimmen wie ihrige  gibt…. 

 

Leider bei den überwältigenden Reaktionen der Medien auf Günther Grass Äußerung bekommt man das Gefühl, Deutschland ist medienmäßig fest in zionistischer Hand. 

 

Hoch lebe Günther Grass, Hoch lebe das neue humanistische und  um Wahrheit und Gerechtigkeit sich bemühende  Deutschland! 

 

Irreführenden  Massensuggestion der westlichen Fundamentalisten und ihre menschenverachtende Politik sind die wahren Züchter des Terrors. 

 

Es grüsst Sie herzlich ein stolzer Deutscher  aus dem Libanon 

 

Elia Baz (Dipl.-Ing.)

 

Quele: info@albaz.de

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